{"id":447,"date":"2017-02-15T19:37:55","date_gmt":"2017-02-15T18:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/detig.synology.me\/wordpress\/?p=447"},"modified":"2020-08-02T22:07:45","modified_gmt":"2020-08-02T20:07:45","slug":"zu-muede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/2017\/02\/15\/zu-muede\/","title":{"rendered":"Zu m\u00fcde"},"content":{"rendered":"<p>Das erste, was ich sah, war der schwarze Bildschirm meines kleinen Notebooks mit der angest\u00f6pselten Kamera, deren eine kleine LED blinkte. Ich schaute zu Tina r\u00fcber. Auch sie hatte ihren Kindle Reader neben sich liegen und war eingeschlafen. Es war irgendwann weit nach Mitternacht. Valentinastag war vorbei und Tina um eine Rose reicher. Allerdings nicht von mir, sondern vom Hotel.<\/p>\n<figure id=\"attachment_448\" aria-describedby=\"caption-attachment-448\" style=\"width: 1014px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/detig.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSC00068.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-448\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/detig.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSC00068-1024x575.jpg?resize=1024%2C575&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSC00068.jpg?resize=1024%2C575&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSC00068.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSC00068.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-448\" class=\"wp-caption-text\">Tina auf der Katalina<\/figcaption><\/figure>\n<p>Den ganzen Tag waren wir auf einem motorisierten Katamaran mit dem Namen Katalina unterwegs, um die Inselwelt der Seychellen zu erkunden. Wir und 30 weitere Touristen aus der ganzen Welt. Die Tour begann um 8.05 Uhr, zu fr\u00fch f\u00fcr uns. Zun\u00e4chst sammelte ein Kleinbus aus vielen Hotels die G\u00e4ste ein und fuhr sie zum Hafen. Aussteigen, durchz\u00e4hlen, warten. Um 9.00 Uhr ging es los: mit der Schiffsfahrt und der ersten Ansprache des Guides. Wie eine Schulklasse bekamen wir in Englisch und in Franz\u00f6sisch vorgebetet, was wir tun und auch alles nicht tun d\u00fcrfen. Nun gut, wir schipperten so 1,5 Stunden um Praslin herum, bis wir Bird Island erreichten. Das Wetter war ausgezeichnet, man schwitzte in der Sonne so vor sich hin. Ausschiffen auf die Insel. Vorher warten, da immer nur 6 G\u00e4ste in ein Beiboot durften, das dann mit Volldampf durch die Brandung auf den Strand schlitterte. Dort angekommen, wateten wir durch den Sand am Strand in eine \u00fcberdachte Strandbaude, die Schutz vor der Sonne bot. Dort sollten wir uns mit M\u00fcckenschutz eincremen, an das Tina gl\u00fccklicherweise gedacht hatte und warten. Nachdem nun alle von unserem Schiff und den anderen Schiffen nach M\u00fcckenschutz stanken, wurden Gruppen gebildet und es ging los in das Inselinnere. Um es kurz zu machen: es war eine Moskitoplage, die ich noch nicht erlebt habe. Tina z\u00e4hlte heute 29 Stiche. Sie sieht aus, wie ein Streuselkuchen mit Flatschen und Pickeln. Auf die paar V\u00f6gel, die teilnahmslos auf der Erde rumsa\u00dfen und br\u00fcteten, konnten wir uns beileibe nicht konzentrieren. Nach ca. 30 min kamen wir auf der anderen Seite der Insel am Strand raus und freuten uns, dass der R\u00fcckweg nicht wieder durch das Inselzentrum f\u00fchrte, sondern eben am Strand entlang. Bevor es aufs Schiff zur\u00fcckging, warten. Dann fuhren wir weiter zur n\u00e4chsten Insel, die mit den Riesenschildkr\u00f6ten. Vorher noch Lunch. Wieder ausschiffen, bzw. warten. Auf der Insel begann der Guide seine gesamten Kenntnisse \u00fcber Riesenschildkr\u00f6ten in einem 45 min\u00fctigen, zweisprachigen Vortrag runter zu leiern. Wir bevorzugten es, die Schildkr\u00f6ten ohne Guide zu betrachten. Tina ist Schildkr\u00f6tenprofi und kraulte den Tieren Hals und Kopf. Den Panzer zu streicheln macht wenig Sinn, obwohl sie es sollen f\u00fchlen k\u00f6nnen. F\u00fcr alle Insider: Esmeralda ist mit angeblichen 290 Lebensjahren verstorben. Ich brauche euch nicht zu sagen, dass wir vor dem erneuten Einschiffen wieder warteten. Dann ging es zum Schnorcheln und ich hatte mir fest vorgenommen, keine Vergleiche mit der S\u00fcdsee vorzunehmen, aber es muss doch sein. Aber kein Vergleich eben. Ein paar bunte Fische tummelten sich \u00fcber abgestorbenen Korallen. Das Wasser war warm, die Schnorchelausr\u00fcstung gut, aber zu sehen gab es nicht viel. Kurz vorher noch auf dem Schiff schwamm eine Gruppe Delfine an uns vorbei. Beim Schnorcheln allerdings waren sie nicht in der N\u00e4he. Dann ging es in der Abendsonne auf dem Vorderdeck zur\u00fcck zum Hafen. Ein sch\u00f6ner Ausflug war zu Ende. Hier und da w\u00e4re weniger warten besser gewesen, aber bei gro\u00dfen Gruppen ist das nun mal so. Das Antim\u00fccken\u00f6l ist im M\u00fcleimer gelandet. Wir hatten es einen Tag vorher beim Rundgang durch den Urwald gekauft und nicht gebraucht, da gab es keine Moskitos. Bei diesem gem\u00fctlichen Spaziergang wurde uns alles \u00fcber die Coco de Mer erz\u00e4hlt, eine nur auf den Seychellen wachsende Riesenkokosnuss, die aussieht wie ein Popo. Einige Fotos davon gibt es in der PhotoStation, von der Schiffstour sind die Fotos noch nicht fertig. Wie gesagt: zu m\u00fcde gestern und heute musste ich den ganzen Tag in der Sonne (unterm Sonnenschirm) liegen und im Meer planschen. Am fr\u00fchen Abend scheuchte uns ein anregender Regenguss von den Strandliegen. Morgen geht es zur n\u00e4chsten Insel: La Digue.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste, was ich sah, war der schwarze Bildschirm meines kleinen Notebooks mit der angest\u00f6pselten Kamera, deren eine kleine LED blinkte. Ich schaute zu Tina r\u00fcber. Auch sie hatte ihren Kindle Reader neben sich liegen und war eingeschlafen. Es war irgendwann weit nach Mitternacht. Valentinastag war vorbei und Tina um eine Rose reicher. Allerdings nicht &#8230; <a title=\"Zu m\u00fcde\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/2017\/02\/15\/zu-muede\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Zu m\u00fcde\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[14],"class_list":["post-447","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blogseychellen","tag-seychellen"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=447"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/detig.myds.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}